Bevölkerungsrate: 23 Prozent

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Anonim

In ein oder zwei Jahren werden uns Hunderte von potenziell bewohnbaren Planeten bekannt sein.

Bevölkerungsrate: 23 Prozent
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Im Mai 2009 wurde der Kepler-Orbiter gestartet, der nach entfernten Planeten suchen soll, hauptsächlich kleinen, erdnahen (sprich: "Life Catcher"). Es war fast eine Lotterie: ein 600-Millionen-Projekt, dessen Ergebnisse eher ungewiss schienen. Heute wissen wir, dass die Wette funktioniert hat. Laut einer kürzlich durchgeführten Studie wird Kepler im Laufe seiner Arbeit in der Größenordnung von mehreren hundert Planeten finden, die ähnlich groß wie die Erde sind, aber leider in zu großer Nähe zu ihren Sternen kreisen. Nun, in den nächsten ein oder zwei Jahren wird erwartet, dass sie dieselbe Zahl finden, aber bereits in einer viel bequemeren Entfernung. Derjenige, in dem im Prinzip Leben existieren kann.

Aber das ist eine Angelegenheit, wenn auch nicht weit entfernt, aber immer noch die Zukunft. Aber neuere Ergebnisse lassen uns bereits heute feststellen, dass bewohnbare Welten in unserer Galaxie durchaus üblich sein können. Die kalifornischen Astronomen Andrew Howard (Andrew Howard) und Geoffrey Mercy (Geoffrey Marcy) führten eine einfache Studie durch. Sie wählten 166 sonnenähnliche Sterne mit ungefähr derselben Masse aus, die sich in einer Entfernung von nicht mehr als 80 Lichtjahren von der Erde befinden (diese Sterne sind keine Untersuchungsobjekte der Kepler-Sonde). 5 Jahre lang verfolgten sie das schwache Funkeln dieser Sterne, verursacht durch den Einfluss der Schwerkraft der sie umkreisenden Planeten.

Anhand der Eigenschaften der sich ändernden Strahlung schätzten Wissenschaftler die Parameter der Planeten und zeigten, dass kleine Planeten sogar noch weiter verbreitet sein können als Riesen wie Jupiter. Die minimale Masse, die sie aufgrund der technischen Mängel der Methode abdecken konnten, war etwa dreimal so groß wie die der Erde, und alle entdeckten Planeten erwiesen sich im Laufe des Jahres als zu nahe an ihren Sternen sie haben 50 Erdentage nicht überschritten.

Aber wenn wir diese Daten auf Planeten mit Massen von 0,5 bis 2 Erden extrapolieren, sagen Wissenschaftler voraus, dass bis zu 23 % der sonnenähnlichen Sterne solche Planeten in geeigneten Umlaufbahnen haben sollten. Wenn wir diese Prozentsätze in einen vorausgewählten Satz von Beobachtungszielen für die Kepler-Sonde einsetzen, stellt sich heraus, dass sie insgesamt 120 bis 260 erdähnliche Planeten finden sollte.

Übrigens, einigen Vorhersagen zufolge soll der erste potenziell bewohnbare Planet bereits im Mai nächsten Jahres entdeckt werden. Lesen Sie: „Warten auf die Brüder.“

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